Dreher Records


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Daydream - Zweiunddreissig (Mixtape) (4. Quartl 2008) [DRn.005]

Was macht man, wenn das kreative Output die persönlichen Kapazitäten bei weitem übersteigt? Man bricht aus. So auch Daydream, der, obwohl er nebenbei in zwei(!) weiteren Bands spielt, mal eben eine Solo-EP aus dem Ärmel schüttelt.
Und das ist nicht genug: Es ist genau der Daydream, der im Sommer 07 bereits 4 Songs aufgenommen hat, die er "mal eben" alle komplett überarbeitet, ersetzt und damit die Session im Sommer eigentlich überflüssig gemacht hat. Eigentlich.
Aber kommen wir zur Musik.
Zweiunddreissig ist da. Ist fertig. Ist groß.
Eine Zahl, die manigfach interpretierbar ist (Illuminaten? Per Anhalter durch Galaxionien? 5?) - ein Stück Musik, das sich keineswegs mit anderen vergleichen lässt.
Und auch, wenn er weniger singt - wenn weniger Harmoniebögen und Melodien dabei herumkommen - das ist doch zu verkraften!
Wenn jemand derart geschickt mit Sprache umgehen kann, dann bitte mehr davon.


Radiate this Frequency - Demo (15. März 2008) [DRn.004]


Eine Gegend, die früher nur aus Industriegebieten bestand. Eine Gegend, die heute Kultur, Rüttgers und Wiesen zu bieten hat.
Ein Gebiet; Nahezu ohne Aggressionen der Ausbrüchen.

Nur 4 stramme Jungs aus dem Ruhrgebiet haben sich ihre Wut erhalten und haben kein Problem damit, ihr Ausdruck zu verleihen.
Radiate this Frequency - das sind Andy, Jones, Moe und Leon.

Hört man sich ihre Demo-CD an, stellt man zwangsläufig fest:
Es gibt für sie keinen Grund, Gefühle zu unterdrücken. Und auch wenn sie positiv sind, darf man selbstverständlich das hören.
Nur diese Fusion aus Endorphinen und dem Drang nach Veränderung des Status Quo kann zu einem solchen Ergebnis führen.
Ob energiegeladen wie in "Refused", abgefertigt wie in "To the old Man" oder in Erinnerungen schwelgend wie in "All the years" - jeder Schuss ein Treffer. Kann es etwas Schöneres geben?


timmerhell - Timmerhellstraße (20. Dezember 2007) [DRn.003]


Es ist soweit.

Wie der geneigte Leser unter Umständen bereits hätte erahnen können, haben wir uns alle mögliche Mühe gegeben und haben ins Homerecordingstudio verfrachtet- um dort die folgende CD aufzunehmen.
Die Timmerhellstraße ist fertig!
Neun Songs, die nicht den Anspruch haben, der Major-Produktion ansich gleich zukommen.
Neun Songs, die den Anspruch haben, die Band als solche erstmal einem Publikum zu präsentieren.
Es floß mehr Blut als Tränen, mehr Schweiß als Speichel. Es ist keine Reduktion der Band aufs Kleine, es ist vielmehr eine Fotografie- wo die Band steht, wer die Band ist. Wir sind timmerhell. Und wir haben vor, zu bleiben.


Knudi - Auf Irrwegen (01. Dezember 2007) [DRn.002] / [DRn.002b]


Eine Gitarre, Eine Stimme, Ein Herz.

Alles was Knudi braucht und alles was ihn ausmacht. Anders als auf seiner Vorab-EP 'Baby, ich hab' mich verliebt' hat er sich offensichtlich tatsächlich verliebt. Oder er schafft es diesmal dieser Liebe Ausdruck zu verleihen- Alles was zum Weg zu einem Songwriter mit Herzangelegenheit gehört vereint er auf diesem Album. Großartige Chorus'se [?], grandiose Streichersätze und wunderschöne Texte- und alles was fehlt ist der Ruhm. Aber wenn der Ruhm mit diesem Album ausbleibt, kennen Menschen Emotionen nicht mehr. Oder sie schämen sich dafür. Knudi tut's nicht.
Diese CD erschien auch als Special Edition, der eine remasterte Version der ersten Knudi-EP beilag.


Knudi - Baby, ich hab' mich verliebt! (17. August 2007) [DRn.001]


“Sowas hat die Welt noch nicht gehört” - Knudi wusste nicht wie sehr dieser Satz in die Produktion einflossen sollte, als er ihn sprach.

Er tauchte im Studio auf, nur mit einer Gitarre und einem Schnellhefter bepackt. Großartige Gespräche, die im Nonsens-Delerium endeten, versprachen Großes.
3-4 Stunden später hatten wir knapp 7 Instrumentals fertig, eines davon mit 2 Texten. Mit Knudis Improvisationstalent shakerte er sich durch die Gesangsaufnahmen, so dass wir (bei einem Beginn von 15:30h) um 20h komplett fertig waren.

Ob auf ‘Subway to Sally’s Spuren in ‘Vollmond’, ob voll improvosiert wie in ‘Baby’, welches dem Baby (haha.) den Namen gibt, oder kritisch wie in ‘Du & Das Schaf’. Immer für eine Überraschung zu haben.

Eben so wie bei den Aufnahmen zu ‘Zeit, dass sich was dreht’. Der Song, der 2 Texte hatte…. kurz vor Ende fiel ihm auf ‘Ach, vergisses. Der Text ist Scheiße, ich … warte mal … nehm’n wa den!!’. So stand der Song, der nostalgischen Gründen halber immernoch den alten Namen trägt.

Produziert wurde sie von Gavin Kahpunkt, der auch musikalisch bei einigen Songs Keyboard und E-Gitarren-mäßig begleiten durfte.

Was ist Dreher Records?


Dreher Records ist, je nach Bedarf, alles was das Musiker- und Künstlerherz begehrt. Sammelstätte für Musiker, Fotografen, Produzenten und Künstlern aller Art. Wir bieten Demo-Produktionen und Aufwändigeres an.
Wir bieten Bandsupport, Presse- und Livefotografie, sowie Booking als auch das Verlegen von Stücken an.
Wo der Proberaum oder die Bühne aufhört, fangen wir an. Wenns denn erwünscht ist.

Wir kümmern uns um ein wenig Promo, die nicht mit Werbemaschinerien oder Sell Out!-Kampagnen gleichzusetzen ist.

Bilden von Streetteams, und der Gleichen mehr.

Von Menschen, deren Herz die Musik und die Musik das Herz ist, für Menschen, bei denen das der Fall ist.

Wir wollen niemanden einschränken. Freie Hand; Kreativität soll fließen. Aber wir kümmern uns drum, dass nichts den Bach 'runter geht.


Gavin Kahpunkt, 2007.
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